Hoffmann, Heinrich

Lebensdaten
1885 – 1957
Geburtsort
Fürth
Sterbeort
München
Beruf/Funktion
Fotograf ; Verleger ; Herausgeber
Konfession
evangelisch, seit spätestens 1937 „gottgläubig“
Normdaten
GND: 118845446 | OGND | VIAF: 32099473
Namensvarianten

  • Hoffmann, Johann Heinrich Wilhelm Robert
  • Hoffmann, Heinrich
  • Hoffmann, Johann Heinrich Wilhelm Robert
  • Chofman, Chajnrich

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Zitierweise

Hoffmann, Heinrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118845446.html [03.04.2025].

CC0

  • Hoffmann, Johann Heinrich Wilhelm Robert

    1885 – 1957

    Fotograf, Verleger

    Heinrich Hoffmann war Vertrauter und Leibfotograf Adolf Hitlers (1889–1945). Seit 1920 Mitglied der NSDAP, schuf er mit seinen Aufnahmen die Grundlage für die nationalsozialistische Fotopropaganda und trug maßgeblich zur visuellen Verbreitung des Führermythos bei. Die von seinem Bildverlag bis 1945 millionenfach verbreiteten Fotografien prägen das Erscheinungsbild des Nationalsozialismus und seiner Führungsfiguren bis heute.

    Lebensdaten

    Geboren am 12. September 1885 in Fürth
    Gestorben am 16. Dezember 1957 in München
    Grabstätte Neuer Nordfriedhof in München
    Konfession evangelisch, seit spätestens 1937 „gottgläubig“
    Heinrich Hoffmann, BSB / Bildarchiv / Fotoarchiv Hoffmann (InC)
    Heinrich Hoffmann, BSB / Bildarchiv / Fotoarchiv Hoffmann (InC)
  • 12. September 1885 - Fürth

    - bis 1897 - Regensburg

    Schulbesuch (Volksschulabschluss)

    Volksschule

    1897 - 1900 - Regensburg

    Fotografenlehre

    Atelier der Familie

    1901 - 1909 - u. a. Darmstadt; Heidelberg; Frankfurt am Main; Bad Homburg vor der Höhe; Zürich; London; München

    Assistent; Gehilfe

    Fotostudio

    1909 - München

    Porträt- und Pressefotograf; Inhaber

    Fotostudio

    1913 - München

    Presse- und Porträtfotograf; Gründer, Leiter

    Bilderdienst Photobericht Hoffmann; Postkartenvertrieb

    1917 - 1918 - Oberschleißheim bei München; Frankreich; Oberschleißheim

    Kriegsdienst

    Fliegerersatz-Abteilung I.; Bayerische Flieger-Abteilung A 298

    Sommer 1919 - München

    Mitglied

    Einwohnerwehr

    6.4.1920 - München

    Mitglied

    NSDAP

    1920 - München

    Standfotograf; Mitgründer

    Filmgesellschaft Weiss-Blau; Firma Hokomar

    1923 - München

    Bildberichterstatter beim Hitler-Putsch

    1923 - 1945

    24.3.1925 - München

    Mitglied

    NSDAP

    1926 - München

    Mitgründer

    Illustrierter Beobachter

    1929 - München

    Inhaber

    Photohaus Hoffmann

    1928 - 1933 - München

    Abgeordneter der NSDAP

    Oberbayerischer Kreistag

    Dezember 1929 - 1933 - München

    Abgeordneter der NSDAP

    Stadtrat

    1937 - 1945 - München

    Beauftragter des Führers für die Auswahl der Kunstwerke der Großen Deutschen Kunstausstellungen

    1937 - Dießen am Ammersee (Oberbayern)

    Teilhaber

    Raumbildverlag Otto Schönstein

    Januar 1940 - 1945 - Berlin

    Abgeordneter der NSDAP

    Reichstag

    15.5.1945 - Oberwössen bei Traunstein (Oberbayern)

    Verhaftung

    US-Armee

    Oktober 1945 - 1950 - Moosburg an der Isar; Dachau bei München; Nürnberg-Bärenschanze; Nürnberg-Langwasser; Eichstädt

    Inhaftierung

    Gefängnis des Internationalen Militärgerichtshofs; Internierungslager; Arbeitslager

    1947 - 1956 - München

    Entnazifizierungsverfahren

    Spruchkammer III

    1950 - München; Epfach bei Landsberg am Lech

    Vertrieb des historischen Fotoarchivs; Kleinunternehmer für Spirituosen

    16. Dezember 1957 - München

    alternativer text
    Heinrich Hoffmann, BArch / Bildarchiv (InC)

    Hoffmann wuchs in Regensburg auf, wo er nach dem Besuch der Volksschule seit 1897 eine Lehre im Fotografenatelier seines Vaters und Onkels absolvierte. Seit 1901 arbeitete er in Fotoateliers in Darmstadt, Heidelberg, Bad Homburg sowie vermutlich in zwei Filialateliers Camille Rufs (1872–1939) in Zürich. 1906 war er eigenen Angaben nach im Hof-Atelier Elvira in München tätig, nahm privaten Mal-Unterricht bei Heinrich Knirr (1862–1944) und besuchte Vorlesungen in Anatomie und Kunstgeschichte, ehe er seine Lehrjahre 1907 in London fortsetzte.

    1909 eröffnete Hoffmann ein Studio in München, mit dem er sich auf Porträtaufnahmen und Presseberichterstattung spezialisierte. Seit 1913 publizierte er Fotografien durch einen hierfür gegründeten Pressebildvertrieb. Nach Beginn des Ersten Weltkriegs berichtete er als ziviler Fotograf von der Westfront, ehe er 1917 zum Militär eingezogen wurde. Bei Kriegsende nahe München stationiert, nahm Hoffmann seine Arbeit als Fotograf wieder auf und lichtete die revolutionären Ereignisse seit November 1918 ab. In dieser Zeit kam er vermehrt mit völkischen Kreisen in Kontakt, insbesondere dem antisemitischen Ideologen Dietrich Eckart (1868–1923) und dem Verleger Adolf Müller (1884–1945). Im November 1919 veröffentlichte er seinen ersten Bildband, eine antisemitische Darstellung über die Revolution in München. Im April 1920 trat er der NSDAP bei; nach der Neugründung der Partei 1925 führte er die Mitgliedsnummer 59.

    Hoffmann baute bis 1923 ein vertrauensvolles Verhältnis zu Adolf Hitler (1889–1945) auf, der im September 1923 erstmals einer Porträtsitzung zustimmte. Damit begann seine über zwei Jahrzehnte andauernde Tätigkeit als Hitlers Leibfotograf, als der er exklusiv offizielle Porträts und Nahaufnahmen anfertigte. Hoffmann gehörte zu Hitlers innerem Kreis, dem sog. Hofstaat. Im November 1923 fotografierte er während des Hitler-Putschs in München. Nach der Neugründung der NSDAP 1925 baute Hoffmann die Fotopropaganda der Partei mit auf. Er hatte eine führende Rolle bei der Gründung des „Illustrierten Beobachters“ in München 1926 und blieb über Jahre dessen wichtigster Bildlieferant.

    Hoffmann übernahm Abgeordnetenmandate für die NSDAP im Oberbayerischen Kreistag (1928–1933) und im Münchner Stadtrat (1929–1933). Parallel dazu baute er sein fotografisches Gewerbe aus, wobei der zunehmende Erfolg der NSDAP seit 1930 die Nachfrage nach seinen Aufnahmen steigerte. 1932 beschäftigte er in seinem Photohaus Hoffmann über ein Dutzend Angestellte, darunter Eva Braun (1912–1945). Formal blieb Hoffmann ein privater Unternehmer, auch wenn er hauptsächlich Parteipropaganda produzierte und seine Arbeit eng mit der Parteispitze abstimmte. Für seine gute Vernetzung sorgten auch familiäre Verbindungen; 1932 heiratete seine Tochter den Reichsjugendführer Baldur von Schirach (1907–1974), der Texte zu Hoffmanns Publikationen beisteuerte.

    Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 gab Hoffmann sämtliche politischen Ämter ab und konzentrierte sich auf den Ausbau seines Unternehmens. Sein Verlag Nationalsozialistischer Bilder stieg rasch zu einem der größten Bildverlage des „Dritten Reichs“ auf. Das Unternehmen vertrieb tagesaktuelle Presseaufnahmen und eigene Publikationen, v. a. Bildbände über Hitler. Hunderttausendfach aufgelegte Titel wie „Hitler wie ihn keiner kennt“ und „Jugend um Hitler“ inszenierten den Diktator als zugänglichen „Volkskanzler“ und suggerierten einen Einblick in dessen Privatleben. Weitere Verlagsprodukte wie Postkarten, Wandzeitungen und Zigarettenbilder verbreiteten Hoffmanns Führeraufnahmen millionenfach.

    Seit Beginn der 1930er Jahre profilierte sich Hoffmann als Kunstberater Hitlers. 1937 ernannte Hitler ihn zu seinem Beauftragten für die Werkauswahl bei den jährlich stattfindenden Großen Deutschen Kunstausstellungen, womit er in eine einflussreiche Position im NS-Kunstbetrieb gelangte. Daher baute er seinen Verlag um eine Sparte für Propagandakunst aus, verlegte seit 1939 die Kunstzeitschrift „Kunst dem Volk“ und förderte regimekonforme Künstlerinnen und Künstler, darunter Josef Thorak (1889–1952), Richard Klein (1890–1967) und seinen Mallehrer Knirr, indem er deren Werke über seinen Verlag reproduzierte und ihnen Patronage durch NS-Eliten vermittelte. Hoffmann vermittelte mehrfach Kunstwerke an Hitler und den „Sonderauftrag Linz“ (1939–1945), wobei es sich bei einem Teil der Werke nachweislich um Raubkunst handelte.

    Während des Zweiten Weltkriegs beteiligten sich Hoffmanns Fotografen als Mitglieder der Propagandakompanien an der Kriegsberichterstattung; er selbst begleitete Hitler in die Führerhauptquartiere. Auch als sich der Diktator seit 1941 zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückzog und Hoffmann als Fotograf kaum mehr Gelegenheit für Aufnahmen hatte, blieb er als Vertrauter meist in Hitlers Umfeld. Hoffmanns Verlag unterhielt 1944 über ein Dutzend Filialen, u. a. im besetzten Polen und in Frankreich. Als Unternehmer und Inhaber profitierte Hoffmann von der NS-Gewaltherrschaft, bei Kriegsende besaß er ein Privatvermögen von mehreren Millionen Reichsmark sowie Immobilien in München, einen Gutshof bei Burgkirchen (Oberbayern) und eine Kunstsammlung mit mehr als 300 Werken, darunter zahlreiche Objekte, die ihren jüdischen Vorbesitzern geraubt worden waren.

    Hoffmann wurde bei Kriegsende von der US-Armee in Oberwössen bei Traunstein (Oberbayern) verhaftet; sein Bildarchiv musste er dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg zur Verfügung stellen. Anfang 1947 in seinem Entnazifizierungsverfahren durch die Spruchkammer München III als Hauptschuldiger (Kategorie 1) zu zehn Jahren Arbeitslager und einem fast vollständigen Vermögenseinzug verurteilt, wurde Hoffmann in Lagern in Moosburg an der Isar, Dachau bei München, Nürnberg und Eichstätt interniert, nach mehreren Revisionsverfahren Anfang 1950 freigelassen und seine Strafe infolge der Herabstufung in die Kategorie 2 (Belastete/Aktivisten) abgemildert. Er und seine Familie erhielten teils aufgrund von Falschaussagen über die tatsächlichen Besitzverhältnisse einen Teil des eingezogenen Vermögens zurück; das Ausmaß seiner Beteiligung an der NS-Propaganda und seine Bereicherung am Besitz Verfolgter wurden während des Spruchkammerverfahrens unzureichend aufgearbeitet.

    Hoffmann lebte zuletzt zurückgezogen in München und in Epfach bei Landsberg am Lech. Nach „Hoffmanns Erzählungen“, einer Serie von Artikeln basierend auf Interviews von Joe Heydecker (1916–1997) mit dem Fotografen in der „Münchner Illustrierten“ (13 Teile, 1954/55), erschienen 1955 die apologetisch gefärbten, Memoiren „Hitler was My Friend“. Posthum veröffentlichte Hoffmanns Tochter 1974 eine deutsche Übersetzung davon, die wie die englische Ausgabe keine größere Aufmerksamkeit fand und stark für die verharmlosende Darstellung Hitlers kritisiert wurde. Öffentliches Interesse bestand am fotografischen Nachlass, dessen größter Teil trotz mehrerer Klagen der Erben von den USA beschlagnahmt blieb und sich heute im US-Nationalarchiv in Maryland befindet. Den in der Bundesrepublik verbliebenen Teil vermarkteten Hoffmann und sein Sohn seit den 1950er Jahren als „Zeitgeschichtliches Bildarchiv“; zwischen 1992 und 2003 erwarb die Bayerische Staatsbibliothek München diesen ca. 70 000 Negative und Abzüge umfassenden Bestand.

    1914 Silberner Preis der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik, Leipzig
    1914 Königliche Medaille der Baltischen Ausstellung, Malmö
    1918 König-Ludwig-Kreuz für die Teilnahme am Ersten Weltkrieg
    1924 Vorstand der Großdeutschen Volksgemeinschaft, München
    1933 Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP
    1933 Mitglied der Gesellschaft Deutscher Lichtbildner (bis 1945)
    1935 Ehrenbürger der Stadt Fürth
    1938 Professorentitel für seine Tätigkeit als Juror der Großen Deutschen Kunstausstellungen
    1938 Mitglied der Kommission zur Verwertung der Produkte entarteter Kunst

    Fotografische Teilnachlässe:

    Bayerische Staatsbibliothek, München, Fotoarchiv Heinrich Hoffmann. (weiterführende Informationen)

    Deutsches Historisches Museum, Berlin. (weiterführende Informationen)

    Deutsches Kunstarchiv am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg. (weiterführende Informationen)

    Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, Wien. (weiterführende Informationen)

    National Archives and Records Administration, College Park (Maryland, USA). (weiterführende Informationen)

    Weitere Archivmaterialien:

    Bayerisches Hauptstaatsarchiv/Staatsarchiv, München, Spruchkammern, Film 2412/I, Karton 741 u. Film 2411, Karton 741II. (Spruchkammerakten Heinrich Hoffmann)

    Archiv des Instituts für Zeitgeschichte, München, MS 2049. (Heinrich Hoffmann, Mein Beruf – Meine Arbeit für die Kunst – Mein Verhältnis zu Adolf Hitler, unveröff. Manuskript, 1947)

    Archiv des Instituts für Zeitgeschichte, München, Pressearchiv. (Akte Heinrich Hoffmann)

    Gedruckte Quellen:

    Joe Heydecker, Das Hitler-Bild. Die Erinnerungen des Fotografen Heinrich Hoffmann, 2008.

    Autobiografische Schriften:

    Heinrich Hoffmann, Hitler was My Friend, 1955, Neuausg. 2011, span. 1955, dt. u. d. T. Hitler wie ich ihn sah. Aufzeichnungen seines Leibfotografen, 1974.

    Bildbände:

    Ein Jahr Bayrische Revolution im Bilde, 1919, 31937.

    Deutschlands Erwachen in Bild und Wort. Photographische Zeitdokumente, 1924.

    Wen soll ich wählen? Ein Ratgeber für Unbelehrbare, 1924.

    Heinrich Hoffmann/Hans Buchmann, Deutschlands Erwachen. 2. T., 1926.

    Hitler wie ihn keiner kennt. 100 Bilddokumente aus dem Leben des Führers, 1932, 426–448. Tsd. [1943].

    Hitler über Deutschland, 1932.

    Das braune Heer. 100 Bilddokumente. Leben, Kampf und Sieg der SA und SS, 1932, 51.–60. Tsd. 1934.

    Triumph des Willens. Kampf und Aufstieg Adolf Hitlers und seiner Bewegung, [1933].

    Der Parteitag des Sieges. 100 Bilddokumente vom Reichsparteitag zu Nürnberg 1933, 1933.

    Jugend um Hitler. 120 Bilddokumente aus der Umgebung des Führers, 1934, 261.–283. Tsd. 1943.

    Das neue Berlin. Berlin im Dritten Reich, 1934.

    Hitler in seinen Bergen. 86 Bilddokumente aus der Umgebung des Führers, 1935, 181.–200. Tsd. 1942.

    Parteitag der Ehre. 73 Bilddokumente vom Reichsparteitag zu Nürnberg, 1936.

    Die Olympischen Spiele 1936, 1936.

    München. Hauptstadt der Bewegung, 1937.

    Hitler abseits vom Alltag. 100 Bilddokumente aus der Umgebung des Führers, 1937, 131.–155. Tsd. 1942.

    Deutschland in Paris. Ein Bild-Buch, 1937.

    Tag der Deutschen Kunst, 1937.

    Mussolini erlebt Deutschland. Ein Bildbuch, 1937.

    Parteitag der Arbeit. 75 Bilddokumente vom Reichsparteitag zu Nürnberg, 1937.

    Die Weltausstellung Paris 1937, 1937.

    Hitler in Italien, 1938.

    Achse Berlin–Rom, 1938.

    Hitler bei den Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau, 1938.

    Parteitag Grossdeutschland. 79 Bilddokumente vom Reichsparteitag zu Nürnberg, 1938.

    Hitler befreit Sudetenland, 1938, 151.–160. Tsd. 1940.

    Hitler in seiner Heimat, 1938, 231.–260. Tsd. 1942.

    Das Antlitz des Führers, 1939

    Hitler holt die Saar heim, 1939.

    Hitler in Polen, 1939, 276.–300. Tsd. 1941.

    Mit Hitler im Westen, 1940. (Onlineressource)

    Für Hitler bis Narvik, 1941, 101.–165. Tsd. 1942.

    Me 109, der siegreiche deutsche Jäger. Entwicklung, Bau, Einsatz, 1941.

    Deutscher Osten. Land der Zukunft, 1942.

    Werkgemeinschaft von heute. Ein Bildbericht über die sozialen Leistungen der Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke G.m.b.H., 1942.

    Stahl aus Luxemburg, 1942.

    Wir arbeiten bei Junkers. Ein Bildbericht vom praktischen Sozialismus eines deutschen Industriewerks im Kampf um das neue Europa, [1943], russ. 1943.

    Monografien und Sammelbände:

    Diethart Kerbs/Walter Uka/Brigitte Walz-Richter (Hg.), Die Gleichschaltung der Bilder. Zur Geschichte der Pressefotografie 1930–36, 1983.

    Rudolf Herz/Dirk Halfbrodt, Revolution und Fotografie. München 1918/1919, 1988.

    Gerhard Paul, Aufstand der Bilder. Die NS-Propaganda vor 1933, 1990.

    Rudolf Herz, Hoffmann und Hitler. Fotografie als Medium des Führer-Mythos. Begleitband der Ausstellung im Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum, 1994. (L, P)

    Christina Elisabeth Schedlmayer, Die Zeitschrift „Kunst dem Volk“. Populärwissenschaftliche Kunstliteratur im Nationalsozialismus und ihre Parallelen in der akademischen Kunstgeschichtsschreibung, 2010. (Diss. Universität Wien) (Onlineressource)

    Heike Görtemaker, Hitlers Hofstaat. Der innere Kreis im Dritten Reich und danach, 2019, S. 46–67, 98, 123–127, 157 f., 176–178, 180–184, 208–210, 274, 279–281, 353–356 u. 368–371. (Qu, W, L, P)

    Christina Irrgang, Hitlers Fotograf. Heinrich Hoffmann und die nationalsozialistische Bildpolitik, 2020. (Qu, L)

    Sebastian Peters, Hitlers Leibfotograf Heinrich Hoffmann. Eine Biografie, 2025. (Qu, W, L, P)

    Aufsätze:

    Thomas Friedrich, Chronist der Bewegung. Die Fotobuchproduktion von Heinrich Hoffmann 1919–1943, in: Manfred Heiting/Roland Jaeger/Hans Rudolf Gabathuler (Hg.), Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1918 bis 1945, 2014, S. 424–439.

    Sebastian Peters, Der „Millionär von Hitlers Gnaden" und die Kunst. Zu Entstehung und Verbleib der Sammlung Heinrich Hoffmanns, in: Jochen Meiners (Hg.), NS-Kunstraub lokal und europäisch. Eine Zwischenbilanz der Provenienzforschung in Celle, 2018, S. 123–143.

    Fotografie, ca. 1935, Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek München, Fotoarchiv Hoffmann.

    Fotografie, U. S. Army Signal Corps, 1945, Library of Congress Prints and Photographs Division Washington, D. C. 20540 USA. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Sebastian Peters (München)

  • Zitierweise

    Peters, Sebastian, „Hoffmann, Heinrich“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2025, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118845446.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA