Fraenzel, Ignaz
- Lebensdaten
- 1736 – 1811
- Geburtsort
- Mannheim
- Sterbeort
- Mannheim
- Beruf/Funktion
- Musiker ; Komponist ; Violinist ; Geiger ; Kapellmeister
- Konfession
- -
- Normdaten
- GND: 118692429 | OGND | VIAF: 51889403
- Namensvarianten
-
- Fraenzl, Ignaz
- Fränzl
- Ignaz
- Fränzel, Ignaz Franz Joseph
- Fraenzel, Ignaz
- Fraenzl, Ignaz
- Fränzl
- Ignaz
- Fränzel, Ignaz Franz Joseph
- Fränzl, Ignaz
- Fraenzel, Ignace
- Fraenzel, Ignazio
- Franzl, I.
- Franzl, Ignaz Franz Joseph
- Fränzel, Ignaz
- Fränzl, Ignatz
- Fränzl, Ignaz Franz Joseph
- Frenzl, I.
- Frenzl, Ignaz
- Fränzel, Ignaz Franz Josef
- Franzl, Ignaz Franz Josef
- Fränzl, Ignaz Franz Josef
Vernetzte Angebote
- Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB)
- Thesaurus des Consortium of European Research Libraries (CERL)
- Normdateneintrag des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)
- * Landeskunde Entdecken Online - Baden-Württemberg (LEO-BW) [2015-]
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GBV)
- * musiconn - Für vernetzte Musikwissenschaft
- Personen im Fachinformationsdienst Darstellende Kunst
- * Personen in bayerischen historischen biographischen Lexika. Baader / Lipowsky. 1821 ff. [1804-1825]
- * Internationales Quellenlexikon der Musik (RISM)
Verknüpfungen
Orte
Symbole auf der Karte
Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.
-
Fraenzl, Ignaz
-
Biographie
Fraenzl: Ignaz F., geb. in Mannheim 3. Juni 1736, kam 1750 als Violinist in die dortige kurfürstliche Capelle, wurde einige Jahre später Concertmeister und dann Musikdirector desselben Instituts. 1790 war er auch Director des Mannheimer Theaterorchesters; Mozart hörte dort am 2. Oct. desselben Jahres seinen Figaro unter Fraenzl's Direction (Jahn II, 460). Sein Todesjahr ist bis jetzt nicht mit Bestimmtheit zu ermitteln gewesen. Er soll 1803 gestorben sein; nach anderen Angaben war er 1812 noch am Leben. Ueber Fraenzl's Bildungsgang ist nichts bekannt geworden; doch hat er als Mitglied der einflußreichen Mannheimer Violinschule jedenfalls in Beziehungen zu dem Begründer derselben, zu Joh. Karl Stamitz sowie zu Christian Cannabich gestanden. F. wurde rasch bekannt als tüchtiger Violinist und Lehrer; sein Ruf verbreitete sich durch mehrfache, in Deutschland, Frankreich und England unternommene erfolgreiche Kunstreisen. Ein Urtheil über ihn im Berliner musikal. Wochenblatte vom J. 1791 sagt: „Sein Spiel ist zwar feurig und brillant, sein Strich fest und kräftig und sein Ton rein und voll, aber alles mehr orchestermäßig als virtuos und ohne den zarten schmelzenden Gesang, wodurch die Violine so wundervoll wirkt.“ — Gerber führt in seinem alten und neuen Tonkünstler-Lexikon folgende Compositionen von F. an: „2 Violinconcerte“, Op. 1, „6 Violintrio's“ Op. 2 und „6 Violinquartette“ Op. 3 (Paris 1778); „Violinconcert Nr. 7“ Op. 9 (Mannheim).
-
Literatur
Wasielewski, Die Violine und ihre Meister, Leipzig 1869. S. 187.
-
Autor/in
Fürstenau. -
Zitierweise
Fürstenau, Moritz, "Fraenzel, Ignaz" in: Allgemeine Deutsche Biographie 7 (1878), S. 204 unter Fraenzl [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118692429.html#adbcontent