Schnur, Roman
- Lebensdaten
- 1927 – 1996
- Geburtsort
- Merzig (Saarland)
- Sterbeort
- Wurmlingen (heute Rottenburg-Wurmlingen)
- Beruf/Funktion
- Jurist ; Staatsrechtslehrer
- Konfession
- römisch-katholisch
- Normdaten
- GND: 119509849 | OGND | VIAF: 108647198
- Namensvarianten
-
- Schnur, Hans Roman
- Schnur, Roman
- Schnur, Hans Roman
- Schnur, R.
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Verknüpfungen
Personen in der NDB Genealogie
Personen im NDB Artikel
- Alexandre Kojève (1902–1968)
- Carl Schmitt (1888–1985)
- Carl-Hermann Ules (1907–1999)
- Ernst Forsthoff (1902–1974)
- Ernst-Wolfgang Böckenförde (1930–2019)
- Fritz Duppré (1919–1988)
- Heinrich Siedentopf (1938–2014)
- Jean Bodin (1529–1596)
- Karl Siegfried Bader (1905–1998)
- Maurice Hauriou (1856–1929)
- Maxime Leroy (1873–1957)
- Peter Altmeier (1899–1977)
- Theodor Viehweg (1907–1988)
- Walter Schätzel (1890–1961)
Orte
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Schnur, Hans Roman
1927 – 1996
Jurist, Staatsrechtslehrer
Roman Schnur zählt zu den wichtigsten jüngeren Schülern des Staatsrechtlers Carl Schmitt (1888–1985), der sich, z. T. auch in Funktionen der Exekutive, für die Vermittlung der französischen Rechtswissenschaft, die wissenschaftliche Erforschung der Verwaltung und die akademische Etablierung einer Verwaltungswissenschaft in der Bundesrepublik einsetzte. Bereits während des Kalten Kriegs galt sein besonderes Interesse dem fachlichen Austausch mit Osteuropa, insbesondere Polen.
Lebensdaten
Roman Schnur, Universitätsarchiv Tübingen (InC) -
Autor/in
→Martin Otto (Hagen)
-
Zitierweise
Otto, Martin, „Schnur, Roman“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2025, URL: https://www.deutsche-biographie.de/119509849.html#dbocontent
Schnur, der aus dem katholischen Arbeitermilieu des Saargebiets stammte, besuchte das Realgymnasium Dillingen an der Saar und wurde 1943 zum Arbeitsdienst, 1944 als Luftwaffenhelfer und 1945 zur Kriegsmarine eingezogen. Bei Ende des Zweiten Weltkriegs geriet er in Dänemark in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er gegen Ende 1945 fliehen konnte. Schnur setzte seine Schulausbildung fort und erhielt 1947 das Abitur. Anschließend studierte er an der Universität Mainz Rechtswissenschaften u. a. bei Walter Schätzel (1890–1961), bestand 1951 das Erste juristische Staatsexamen und schloss 1952 einen Aufenthalt in Paris zu verfassungshistorischen Studien in Vorbereitung der Promotion an. 1953 wurde Schnur in Mainz bei Karl Siegfried Bader (1905–1998) mit der Arbeit „Der Rheinbund von 1658 in der deutschen Verfassungsgeschichte“ (1955) zum Dr. iur. promoviert.
Das anschließende Referendariat in Rheinland-Pfalz beendete Schnur 1955 mit dem Assessorexamen und trat nach einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten weiteren Aufenthalt in Paris, wo er über französische Juristen der Frühen Neuzeit forschte, sowie einer kurzen Tätigkeit in der Redaktion der Zeitschrift „Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie“ bei Theodor Viehweg (1907–1988) in die Landesverwaltung von Rheinland-Pfalz ein (Regierungsrat 1961). 1956 wurde er an die Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer als Assistent Carl-Hermann Ules (1907–1999) abgeordnet; die Habilitation für Öffentliches Recht über den Gesetzesbegriff erfolgte 1961 in Heidelberg unter der Betreuung von Ernst Forsthoff (1902–1974). 1963 wurde Schnur, nun Privatdozent, unter Ministerpräsident Peter Altmeier (1899–1977) als Generalsekretär für Verwaltungsvereinfachung in die von Fritz Duppré (1919–1988) geleitete Staatskanzlei in Mainz abgeordnet.
1965 an die Universität Bochum auf einen Lehrstuhl für Politische Wissenschaft berufen, kehrte Schnur 1968 auf einen Lehrstuhl für Vergleichende Verwaltungswissenschaften und Öffentliches Recht an die Verwaltungshochschule in Speyer zurück und folgte 1972 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Verwaltungslehre an der Universität Tübingen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1993 blieb; Rufe nach Augsburg und Köln lehnte er ab. Einer seiner akademischen Schüler war Heinrich Siedentopf (1938–2014).
Schnur, der von 1951 bis 1983 einen Briefwechsel mit Carl Schmitt (1888–1985) führte, verstand sich ausdrücklich als dessen Schüler seit 1948 und wurde auch so wahrgenommen, insbesondere wegen seiner Beteiligung an der umstrittenen Schmitt-Festschrift 1959 und der von ihm und Ernst-Wolfgang Böckenförde (1930–2019) 1962 gegründeten und als Forum für Schmitt und seine Schüler geplanten Zeitschrift „Der Staat“.
Ein monografisches Hauptwerk fehlt bei Schnur. Seine bleibende Bedeutung für das Fach beruht auf seiner Funktion als Mitgründer der Verwaltungswissenschaft und einer modernen und interdisziplinären Verwaltungslehre in der Bundesrepublik, als Vermittler zwischen Wissenschaft und Praxis und durch seine vielschichtige Beschäftigung mit Frankreich. Er war Mitgründer der Zeitschrift „Die Verwaltung“ 1967, war an der Organisation verwaltungswissenschaftlicher Studiengänge und Tagungen beteiligt, begleitete publizistisch und beratend die Verwaltungsreformen der 1960er und 1970er Jahre und pflegte ein europäisches Netzwerk, in Frankreich etwa mit Maxime Leroy (1873–1957) und Alexandre Kojève (1902–1968), die er z. T. im deutschsprachigen Raum erst bekannt machte. Auch die Rezeption und Erforschung von Autoren wie Jean Bodin (1529–1596) und Maurice Hauriou (1856–1929) förderte Schnur in Veröffentlichungen und Veranstaltungen.
Eine Besonderheit war die in den 1970er Jahren einsetzende intensive Beziehung Schnurs zu osteuropäischen Ländern, insbesondere Polen und Ungarn. Lange vor dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ ermöglichte er durch zahlreiche Reisen und Einladungen, etwa durch die von ihm organisierten deutsch-polnischen Verwaltungskolloquien, Wissenschaftlern aus diesen Ländern eine Teilnahme am fachlichen Austausch.
1956 | Mitglied der deutschen Sektion des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften, Brüssel |
1977 | Mitglied der Vereinigung für Verfassungsgeschichte |
1962 | Mitglied der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer |
1991 | Dr. iur. h. c., Universität Warschau |
1990 | Goldenes Verdienstkreuz der Volksrepublik Polen |
1995 | Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland |
Nachlass:
Bundesarchiv, Koblenz, N 1472. (auch private Korrespondenz) (weiterführende Informationen)
Universitätsarchiv Tübingen, UAT 623, Personalbogen, Personalakten. (Teilnachlass, darunter Reden, Autobiografisches, Korrespondenz, P) (weiterführende Informationen)
Weitere Archivmaterialien:
Universität Göttingen, Institut für Grundlagen des Rechts, Sammlung Michael Kilian.
Korrespondenz:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland, Duisburg, Nachlässe Carl Schmitt und Piet Tommissen.
Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar. (v. a. Korrespondenz) (weiterführende Informationen)
Universitätsarchiv Göttingen, Nachlass Franz Wieacker.
Universitätsarchiv Gießen, Nachlass Herbert Krüger.
Universitätsarchiv Frankfurt an der Oder, Nachlass Karl Dedecius.
Staatsbibliothek Berlin, Nachlass Nicolaus Sombart.
Niedersächsische Landesbibliothek Hannover, Horst-Bienek-Archiv.
Monografien:
Der Rheinbund von 1658 in der deutschen Verfassungsgeschichte, 1955. (Diss. iur.).
Die französischen Juristen im konfessionellen Bürgerkrieg des 16. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des modernen Staates, 1962.
Individualismus und Absolutismus. Zur politischen Theorie vor Thomas Hobbes (1600–1640), 1963, ital. 1979.
Zur Geschichte der Erklärung der Menschenrechte, 1964, 21974.
Strategie und Taktik bei Verwaltungsreformen, 1966.
Roman Schnur/Klaus von der Groeben/Frido Wagener, Über die Notwendigkeit einer neuen Verwaltungswissenschaft, 1966.
Zeit für Reform. Gedanken zur Neuordnung von Politik und Verwaltung, 1967.
Verwaltungsprobleme in Ballungsräumen. Am Beispiel des Ruhrgebietes, 1968.
Institution und Recht, 1968.
Grundsätzliche Bemerkungen zur Schaffung von sogenannten Regionalkreisen, insbesondere in Nordrhein-Westfalen. Stellungnahme im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, 1970.
Über Zwangsbeurlaubung, Zuweisung von „unterwertiger“ Tätigkeit und Versetzung in ein „politisches“ Amt, 1970.
Regionalkreise. Grundsätzliche Bemerkungen zur Schaffung von sogenannten Regionalkreisen, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, 1971.
Roman Schnur/Heinrich Siedentopf, Zur Neugliederung in Ballungsräumen. Dargestellt an der Situation der Stadt Brackwede innerhalb des Neugliederungsraumes Bielefeld, 1971.
Als Rechtslehrer in Polen. Einblicke und Eindrücke, 1977.
Vive la République oder Vive la France. Zur Krise der Demokratie in Frankreich 1939/1940, 1982. (zugangsbeschränkte Onlineressource)
Revolution und Weltbürgerkrieg. Studien zur Ouverture nach 1789, 1983.
Polen in Mitteleuropa, 1984.
Einflüsse des deutschen und des österreichischen Rechts in Polen, 1985.
Die Rolle der Juristen bei der Entstehung des modernen Staates, 1986.
Kennen Sie Piatigorsk oder doch wenigstens Lermontow? Kaukasisches, 1988, 21990.
Transversale. Spurensicherungen in Mitteleuropa, 1988.
Geschichte in Geschichten verstrickt. Von Astrachan nach Kairouan (über Jeruzalem), 1992.
Die Ermächtigungsgesetze von Berlin 1933 und Vichy 1940 im Vergleich, 1993.
Aufsätze:
Die Krise des Begriffs der services publics im französischen Verwaltungsrecht, in: Archiv des öffentlichen Rechts 79 (1953/54), S. 418–430.
Die französischen Juristen im konfessionellen Bürgerkrieg des 16. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des modernen Staates, in: Festschrift für Carl Schmitt zum 70. Geburtstag, hg. v. Hans Barion/Ernst Forsthoff/Werner Weber, 1959, S. 179–219.
Das Studium der politischen Wissenschaft in Frankreich, in: Zeitschrift für Politik 7 (1960), S. 35–46.
Land und Meer. Napoleon gegen England. Ein Kapitel der Geschichte internationaler Politik, in: Zeitschrift für Politik 8 (1961), S. 11–29.
Ein Prophet der verwalteten Welt. A. A. Cournots Prognose des posthistorischen Zeitalters, in: Wort und Wahrheit 16 (1961), S. 743–754.
Über vergleichende Verwaltungswissenschaft, in: Verwaltungsarchiv 52 (1961), S. 1–24.
Weltfriedensidee und Weltbürgerkrieg 1791/92, in: Der Staat 2 (1963), S. 297–317.
Der Begriff der „herrschenden Meinung“ in der Rechtsdogmatik, in: Karl Doehring (Hg.), Festschrift für Ernst Forsthoff zum 65. Geburtstag, 1967, S. 43–64.
Grundrechte und nationalsozialistisches Regime, in: Die pädagogische Provinz 22 (1968), S. 68–78.
L'influence du Doyen Maurice Hauriou dans des pays germaniques, in: Annales de la Faculté de Droit et des Sciences Économiques de Toulouse 16 (1968), S. 256–270.
Entwicklung der Rechtsgrundlagen und der Organisation des SVR, in: Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (Hg.), Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk 1920–1970, 1970, S. 9–32.
Politische Entscheidung und räumliche Interessen, in: Die Verwaltung 3 (1970), S. 257–281.
Vorschläge für die Gestaltung eines verwaltungswissenschaftlichen Studienganges in den geplanten Hochschulen der Bundeswehr, in: Roman Schnur (Hg.) Festschrift für Ernst Forsthoff zum 70. Geburtstag, 1972, S. 357–395.
A. A. Cournots Prognose des posthistorischen Zeitalters, in: Michael Fischer/Raimund Jacob (Hg.), Gedächtnisschrift für René Marcic, Bd. 2, 1974, S. 1127–1144.
Neue Forschungen über Jean Bodin, in: Der Staat 13 (1974), S. 111–122.
„La Révolution est finie.“ Zu einem Dilemma des positiven Rechts am Beispiel des bürgerlichen Rechtspositivismus, in: Ernst Forsthoff (Hg.), Festschrift für Arnold Gehlen zum 70. Geburtstag, 1974, S. 331–350.
Le mal français. Bemerkungen zum gleichnamigen Buch von Alain Peyrefitte, in: Die Verwaltung 10 (1977), S. 363–374.
Privileg der Juristen in der Verwaltung? Bemerkungen zu einer falsch gestellten Frage, in: ebd., S. 142–159.
Tradition und Fortschritt im Rechtsdenken Christoph Martin Wielands, in: Joachim Gernhuber (Hg.), Tradition und Fortschritt im Recht. Festschrift gewidmet der Tübinger Juristenfakultät zu ihrem 500jährigen Bestehen, 1977, S. 91–112.
Europäische Routen, in: Merkur 32 (1978), S. 459–472.
Vier Schlösser. Aufzeichnungen, in: Ostdeutsche Akademie, Lüneburg (Hg.), Deutsche Studien, Bd. 17, 1979, S. 261–270.
Im Bauche des Leviathan. Bemerkungen zum politischen Inhalt der Briefe Gottfried Benns an F. W. Oelze in der NS-Zeit, in: Ludwig Adamovich (Hg.), Auf dem Weg zur Menschenwürde und Gerechtigkeit. Festschrift für Hans R. Klecatsky zum 60. Geburtstag, Bd. 2, 1980, S. 911–928.
Zur Theorie des Bürgerkrieges. Bemerkungen über einen vernachlässigten Gegenstand, in: Der Staat 19 (1980), S. 341–366.
Wiedergutmachung, Benjamin Constant und die Emigranten (1825). Aus Anlass des 150. Todestages von Benjamin Constant am 8.12.1980, in: Der Staat 19 (1980), S. 161–180.
Das Ende einer Republik. 10. Juli 1940 in Vichy, in: Friedrich Kroneck (Hg.), Im Dienste Deutschlands und des Rechtes. Festschrift für Wilhelm G. Grewe zum 70. Geburtstag, 1981, S. 337–364.
Rückwirkung der Unwählbarkeit. Spätfolgen eines Ermächtigungsgesetzes, in: Gerhard Lüke (Hg.), Rechtsvergleichung, Europarecht und Staatenintegration, Gedächtnisschrift für Léontin-Jean Constantinesco, 1983, S. 663–676.
Politik der Dichtung. Bemerkungen zum Thema „Faschismus in der Dichtung“, in: Der Staat 23 (1984), S. 422–432.
Mitteleuropa in preußischer Sicht. Constantin Frantz, in: Der Staat 25 (1986), S. 545–573.
Lazarus von Schwendi (1522–1583). Ein unerledigtes Thema der historischen Forschung, in: Zeitschrift für historische Forschung 14 (1987), S. 27–46.
Aufklärung. Bemerkungen zu einem Sammelband mit Studien über Carl Schmitt, in: Der Staat 27 (1988), S. 437–452.
Staatssicherheit. Ein Aspekt der Französischen Revolution, in: Helmut Neuhaus (Hg.), Verfassung und Verwaltung. Festschrift für Kurt G. A. Jeserich zum 90. Geburtstag, 1994, S. 125–143.
Heinrich Vogeler und andere Deutsche in Kaukasien, in: Nils Aschenbeck (Hg.), Identität, Flucht, 2008, S. 57–70.
Herausgeberschaften:
Maurice Hauriou, Die Theorie der Institution und zwei andere Aufsätze. Mit einer Einleitung und Bibliographie, 1965.
Roman Schnur/Reinhart Koselleck, Hobbes-Forschungen, 1967.
Santi Romano, Die Rechtsordnung, Mit einem Vorwort, biographischen und bibliographischen Notizen, 1975.
Probleme der Gesetzlichkeit im Staatsapparat der Volksrepublik Polen, 1977.
Staat und Gesellschaft. Studien über Lorenz von Stein, 1978.
Bibliografie:
Schriftenverzeichnis, in: Rudolf Morsey/Helmut Quaritsch/Heinrich Siedentopf (Hg.), Staat, Politik, Verwaltung in Europa. Gedächtnisschrift für Roman Schnur, 1997, S. 353–363. (P)
Briefe:
Martin Tielke (Hg.), Carl Schmitt – Roman Schnur. Briefwechsel 1951 bis 1983, 2023. (P)
Wilfried Berg, Roman Schnur zum 65. Geburtstag, in: Die Verwaltung 25 (1992), S. 425 f.
Dirk van Laak, Gespräche in der Sicherheit des Schweigens. Carl Schmitt in der politischen Geistesgeschichte der frühen Bundesrepublik, 1993, S. 281–288.
Günter Püttner, Nachruf Prof. Dr. Dr. h. c. Roman Schnur, in: Die öffentliche Verwaltung 50 (1997), S. 160.
Heinrich Siedentopf, Roman Schnur †, in: Archiv des öffentlichen Rechts 122 (1997), S. 141–144.
Wolfgang Schuller, Gedenkrede auf Roman Schnur an seinem 70. Geburtstag, in: Der Staat 37 (1998), S. 411–416.
Michael Ronellenfitsch (Hg.), Zum Gedenken an Professor Dr. iur. Dr. h. c. Roman Schnur (1927–1996), 1999.
Reinhard Mußgnug/Dorothee Mußgnug/Angela Reinthal (Hg.), Briefwechsel Ernst Forsthoff – Carl Schmitt 1926–1974, 2007.
Michael Stolleis, Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland, Bd. 4, 2012, S. 68, 92, 420, 450, 452, 469, 472 u. 492 f.
Michael Kilian, Roman Schnur, ein deutscher Staatsrechtslehrer in Polen, in: Piotr Kardas/Tomasz Sroka/Włodzimierz Wróbel (Hg.), Państwo prawa i prawo karne. Księga jubileuszowa Profesora Andrzeja Zolla, 2012, S. 207–227.
Michael Kilian, Roman Schnur in Osteuropa. 1971–1996, 2021.
Reinhard Mehring, Carl Schmitt. Aufstieg und Fall. Eine Biographie, 22022, S. 474, 495, 519 f., 526, 531 u. 561.
Reinhard Mehring (Hg.), Welch gütiges Schicksal! Ernst-Wolfgang Böckenförde/Carl Schmitt. Briefwechsel 1953–1984, 2022.
Fotografie, ca. 1965–1968, Bundesarchiv, Koblenz, N 14 721 70, Abbildung in: Martin Tielke (Hg.), Carl Schmitt – Roman Schnur. Briefwechsel 1951 bis 1983, 2023, S. 775.
Fotografie, ca. 1972, Universitätsarchiv Tübingen, S35 001 787 1 01, Abbildung in: ebd., S. 776.